Sie sind hier: Wolfgang Grimm  

WOLFGANG GRIMM

Wolfgang Grimm

Wolfgang Grimm
studierte Kirchenmusik an der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Aufgrund außerordentlicher Begabung wurde er bereits im Alter von 16 Jahren zum Studium zugelassen, u.a. bei Domkapellmeister Hartmann und Helmuth Rilling. Später studierte er privat Orgel bei Rosalinde Haas und Gesang bei Kammersängerin Erna Westenberger.




 
 

Im Alter von 14 Jahren trat Wolfgang Grimm seine erste Organistenstelle im Kloster St. Franziskus in Kelkheim an. In dieser Zeit fanden Aufnahmen des Hessischen Rundfunks mit Wolfgang Grimm statt. Von 1975 bis 1984 war er Organist und Assistent des Chordirektors des German-American Community Choir an der Frankfurt Central Chapel.

Im August 1984 übernahm Wolfgang Grimm die Stelle des Organisten an der deutschen evangelisch-reformierten Kirche in Frankfurt Süd und gleichzeitig die Leitung des auf seine Initiative neu gegründeten International Choir Frankfurt, der unter seiner Leitung bedeutende Werke der Chorliteratur aufführte, u.a. "Ein deutsches Requiem" von Johannes Brahms, "Die Jahreszeiten" und „Die Schöpfung“ von Joseph Haydn, "Stabat Mater" von Gioacchino Rossini und das Mozart-Requiem. Seit 1982 ist er außerdem als Gesanglehrer tätig.

Konzertreisen mit dem International Choir Frankfurt führten Wolfgang Grimm nach Tschechien (Messe D-Dur von A. Dvorak in der Kathedrale von Königgrätz sowie ein Konzert mit Chören aus Opern, Operetten und Musicals in der Aula von Jaromir), nach Madrid (Messe D-Dur von A. Dvorak, mit dem Chor der Polytechnischen Universität Madrid Werke von Rachmaninov und Mozart in der Basilica San Lorenzo de El Escorial), nach Mailand ("Stabat Mater" von J. Haydn mit dem Orchestra dell'Assunta in Vigentino, mit dem Chor Complesso Vocale Syntagma Werke von Mendelssohn und Orlando di Lasso in der Chiesa dell'Assunta in Vigentino und der Chiesa di Sant'Angelo), nach Krakau (Geistliche Chormusik der Romantik, ein a capella Programm mit Werken von Bruckner, Mendelssohn, Saint-Saëns und Rheinberger in der Katharinenkirche).

1999 leitete Wolfgang Grimm einKonzert im Sendesaal des Hessischen Rundfunks zusammen mit dem Mailänder Chor Complesso Vocale Syntagma mit der "Missa in tempore belli" (Paukenmesse) von J. Haydn sowie Werken von Palestrina und Perosi. Dieses Konzert wurde vom Hessischen Rundfunk aufgezeichnet. Im Rahmen der Feierlichkeiten der Städtepartnerschaften zwischen Frankfurt und Mailand, Lyon, Birmingham, Tel Aviv, Prag, Krakau und Leipzig im Sommer 2000 leitete Wolfgang Grimm ein open-air-Konzert auf dem Römerberg mit jungen Sängern aus den Partnerstädten, dem International Choir Frankfurt und dem Orchester Consortium musicum Frankfurt.

2002 führte er zusammen mit dem International Choir Frankfurt und den Jungen Sinfonikern Frankfurt Schuberts Es-Dur-Messe in der Heiliggeistkirche des Dominikanerklosters auf.

Anlässlich des 20-jährigen Bestehens in 2004 gab der International Choir Frankfurt in der Alten Oper Frankfurt ein Konzert mit den Werken „Lobgesang, Psalm 95 und Psalm 114“ von Felix Mendelssohn Bartholdy.

In 2005 kamen Bach’s „Johannespassion“ und „Die Schöpfung“ von Haydnin der Heiliggeistkirche in Frankfurt zur Aufführung. 2006 präsentierte Wolfgang Grimm zum Mozartjahr mit dem International Choir Frankfurt W.A. Mozarts "Große Messe in c-moll" und das "Te Deum" von Mozarts Zeitgenossen Antonin Rejcha. Letzeres als Frankfurter Uraufführung.